“Was es nicht gibt, ist Verständnis oder gar Unterstützung.” (Jan Fleischhauer)

 

Bildschirmfoto 2015-11-29 um 22.10.44.pngHeuchler, Zuschauer – und Osteuropäer

So ist also die Lage in Europa: Es gibt die Heuchlerstaaten, die von Solidarität reden, bis allen die Ohren klingeln, aber sich, wenn es ernst wird, zur Seite drücken. Es gibt die großen Zuschauerländer wie Frankreich oder England, die höflich abwarten, wie sich Deutschland in der Krise schlägt. Und es gibt die Osteuropäer, die offen sagen, dass sie keine Flüchtlinge wollen. Was es nicht gibt, ist Verständnis oder gar Unterstützung für den deutschen Weg. Drei Gipfel, deren einzig greifbares Ergebnis bislang die Verteilung von 900 Asylbewerbern war, haben das zur Genüge bewiesen.

 

 

In seinem S.P.O.N. –Kommentar kritisiert Jan Fleischhauer das Verhalten verschiedener Staaten in Europa.

Im ersten Satz seines Kommentars stellt er die Lage Europas dar. Er kategorisiert die verschiedenen Länder: Als erstes führt er die “Heuchlerstaaten” an, hiermit sind die Staaten gemeint welche von Solidarität sprechen “bis die Ohren klingeln”. Mit diesem hier verwendetem Ausdruck verdeutlicht er die übertrieben geheuchelte Zustimmung gegenüber Flüchtlingen. Seine negative Äußerung “Heuchlerstaaten” rechtfertigt er damit, dass sie sich “zur Seite drücken, wenn es ernst wird”. Seine Formulierung “zur Seite drücken” löst bei dem Leser einen feigen Eindruck dieser Staaten aus. Dadurch nimmt er Einfluss auf die Meinung des Lesers gegenüber diesen Ländern. Des Weiteren spricht er von “Zuschauerländern”, welche “höflich abwarten”, wie Deutschland für sie “die Krise” regelt. Der Begriff “Zuschauerländer” spielt auf ihr passives Verhalten an. Frankreich und England Beispielsweise, die nach Fleischhauer “höflich abwarten”, ziehen sie somit jedoch auch nur zurück. Diese ironische Bewertung lässt erneut auf seine negativ gestimmte Meinung schließen. Als Nächstes führt er die osteuropäischen Staaten an. Diese “sagen offen, dass sie keine Flüchtlinge wollen”. Mit seinem nächsten Satz: “Was es nicht gibt, ist Verständnis oder gar Unterstützung für den deutschen Weg”, verdeutlicht er, dass Deutschland allein mit  den Problemen der Flüchtlingskrise darsteht. Die fehlende Unterstützung der anderen EU-Staaten, lässt sich aus den obrigen Abschnitten ableiten.

Als Beispiel führt er hier die “drei Gipfel, deren einzig greifbares Ergebnis bislang die Verteilung von 900 Asylbewerbern war.”

Dieser Textausschnitt spiegelt sehr die persönliche Meinung Fleischhauers wieder, indem er das Geschehen kritisch hinterfragt. Er regt die Leser dazu an, nicht nur den Medien und den Politikern blind zu vertrauen sondern auch deren Meinungen und Handlungen kritisch zu hinterfragen. Dies ist in der aktuell gegebenen Lage, in einigen Situationen erforderlich, damit man sich eine eigene Meinung bilden kann und nicht nur die der Medien sieht.  

“Die Flüchtlinge haben noch nicht mal ihre Sachen ausgepackt, aber wir wissen schon alles über sie.”

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Flüchtlinge sind Vergewaltiger.

„Wir wissen alles über Flüchtlinge“, wir wissen, wie sie ticken, was ihre Absichten sind und warum sie flüchten. Immer wieder prägt sich unser Bild von ihnen durch Gerüchte, „die oft von allen Seiten genährt werden.“

Warum ist das so? Dies wird mithilfe der Kolumne “Im Zweifel links: Männer, Monster, Muslime”  von Jakob Augstein, welche am 2.11.2015 erschien, erläutert.

In dem analysierten Abschnitt des Textes wird beschrieben, welche Vorurteile wir gegenüber den Flüchtlingen haben, die von verschiedenen Meinungen unterschiedlicher Personen geprägt werden.

“Das Netz ist voll von solchen Geschichten”, falsche Behauptungen und hinzugefügte  Meinungen prägen und manipulieren die Haltungen verschiedener Menschen gegenüber dem Flüchtlingsthema. Bilder entstehen, die Flüchtlinge als “Frauen, wie Freiwild behandelnde”, “aggressive” Monster darstellen.

Einige Politiker, Historiker und Journalisten, sind der Meinung, dass die Flüchtlingsmänner  “Frauen ohnehin eine untergeordnete Rolle zuweisen”. Die Heimatvertriebene sind noch nicht einmal richtig angekommen, aber wir wissen schon jetzt ganz genau wie sie sind.

Im Text werden unterschiedliche Zitate genannt, die die Aussage des Textes “Das sexuelle Gerücht über den Ausländer schwappt gerade über” stützen.

So drückt zum Beispiel die CDU-Politikerin Julia Klöckner mit dem Begriff “mittelalterliches Frauenbild” aus, Flüchtlinge seien nicht so fortschrittlich, wie die Deutschen und im Allgemeinen wie  Europäer, nur weil sie aus einem anderen Land kommen.

Was auch Historiker Jörg Baberowski mit seinem Beitrag “junge, ungebildete und aggressive Männer” unterstreicht. Dabei geht er näher auf das männliche Geschlecht ein und spiegelt die Gedanken einiger Bürger wieder. Selbst die Frauenrechtlerin und Feministin Alice Schwarzer fordert, man müsse “von den Macho-Männern Respekt vor Demokratie und Rechtsstaat, vor Frauen und Kindern einfordern”, da sie die Frauen hier in Deutschland sonst wie “Freiwild behandeln” würden.

Es gibt auch viele Organisatoren, die den Schutz von Frauen fordern und die männlichen Heimatvertriebene als “Machos” beschreiben. Sie behaupten, dass Flüchtlinge, Frauen eine untergeordnete Rolle zuweisen, wozu man sagen muss, dass dieses Verhalten schon seit Jahrzehnten nicht mehr toleriert wird und die Frauen genauso gleichberechtigt sind wie die Männer.

Im letzten Absatz fasst der Autor alle zuvor von in der Öffentlichkeit stehende Personen genannten Meinungen zusammen. Er schließt mit dem ironischen Satz:

Die Flüchtlinge haben noch nicht mal ihre Sachen ausgepackt, aber wir wissen schon alles über sie.” Hier stellt er klar, dass alles nur Vorurteile sind, da wir die Menschen noch gar nicht kennen können. Wir aber trotzdem an unserer Meinung festhalten, da wir einen Sündenbock für alles brauchen.

Dadurch, dass der Autor Zitate von bekannten Personen benutzt, zeigt er ” das Erschreckende” noch einmal auf, da diese Personen eine große Reichweite und Einfluss haben.

Abschließend kann man sagen, dass der Autor die Gerüchte über Flüchtlinge und Ausländer zwar hervorhebt, sie aber von Anfang an (des analysierten Abschnittes) nicht als richtig anerkennt.

Durch die öffentliche Verbreitung der Meinungen, werden Menschen angestiftet, sich an Angriffen oder Protestaktionen zu beteiligen. Auch soziale Netzwerke und die schnelle Informationweitergabe spielen hierbei eine große Rolle, wodurch viele ihre unüberlegte Meinung verbreiten können, da sie durch die angebliche Anonymität im Internet geschützt sind.Dies führt dazu,dass sie Flüchtlinge auch in sozialen Netzwerken runtermachen und ausgrenzen können.

 

(Cynthia, Marie, Anisha und Victoria)

 

Texterörterung “Es ist Zeit”

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Die folgende Analyse wurde zu dem Text “Es ist Zeit” von Frank Strauss verfasst. Sie findet sich hier. 

Textgebundene Erörterung zu „Es ist Zeit“  Abschnitt 1

(Marie P.) Es kommen immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland. Sie flüchten vor Krieg und Zerstörung, Armut oder anderen Gründen, die ihr Leben gefährden. Doch in Deutschland schlägt ihnen Misstrauen entgegen. Frank Strauss tut in seinem Blog „Es ist Zeit“ seine Meinung zu der Flüchtlingssituation in Deutschland kund. Anhand des ersten Absatzes dieses Textes wird nun die Frage, warum den Flüchtlingen so viel Hass gegenüber gebracht wird, erörtert.

Frank Strauss formuliert in diesem Absatz den Aufruf sich zu wehren. Er stellt mehrere Thesen auf, wie z.B., dass es Zeit sei, den Kreislauf der Panikattacken zu unterbrechen (Z.1f) oder, dass es Zeit sei, „wieder gerade zu rücken, was aus dem Gleichgewicht geraten ist“(Z.3). Dennoch begründet Frank Strauss lediglich seine Aussage, dass es Zeit sei „den verlogenen angeblichen Ängsten vor jungen Männern mit Bedürfnissen klar entgegen zu treten.“ Es werden beide Seiten erwähnt, wobei eindeutig ist, dass der Autor auf der Seite der „Gutmenschen“ steht. Die Flüchtlingsgegner werden von ihm runtergemacht und er wirft ihnen vor, was für ein „krankes Hirn“(Z.8) sie hätten, um „in jedem jungen Mann einen Vergewaltiger sehen“(Z.9) zu wollen. Der Autor benutzt eine einfache, für alle verständliche Sprache, da sich sein Text an alle richtet. Er will durch den Blog seine Meinung kundtun und andere auf seine Seite ziehen.

Durch seine Behauptung, dass die Flüchtlingsgegner „in jedem jungen Mann einen Vergewaltiger sehen“ wollen, lässt sich schließen, dass den Flüchtlingen dieser Hass entgegen schlägt, da die Einheimischen Angst vor dem Unbekannten haben. Auch  wenn Frank Strauss schlüssig erläutert, dass auf den Flüchtlingen „die Last [liegt], ihre Liebsten in der Heimat zu retten“ und sie nicht gefährlich sind, ist zu befürchten, dass die Stimmung gegenüber den Flüchtlingen sich nicht verbessert. Durch die Anschläge in Paris könnte sich die Situation weiter verschärfen.

Texterörterung “Deutschlands Qaida-Moment”

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Das Thema “Texterörterung” ist vor allem deshalb nicht besonders beliebt, weil sich Schülerinnen und Schüler mit Themen auseinandersetzen sollen, die sie nicht interessieren. Die Texte selbst liest dann nur der Lehrer. Dies soll mit diesem Blog anders werden. Hier werden verschiedene Beispiele für Texterörterungen veröffentlicht. Ein Beispiel des Lehrers findet sich hier.

Bei den ersten Passagen handelt es sich um Sascha Lobos Text “Deutschlands Qaida-Moment”, bei dem es um den Vergleich zwischen rechten und “anderen” Terroristen geht.

(Jonas W.) Hunderttausende Flüchtlinge machten sich dieses Jahr auf den Weg nach Deutschland. Doch sie werden nicht nur mit Offenheit, sondern mit Hass und Gewaltbereitschaft empfangen. Nun stellt sich die Frage, woher dieser Hass kommt und wer ihn verbreitet. Zu diesem Thema nimmt Sascha Lobo in seinem Artikel „Deutschlands Quaida-Moment“ Stellung.

Er verwendet hierzu als Beispiel das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin. Er vergleicht den Kölner Attentäter mit Breivik, einem islamfeindlichen und rechtsextremistischen Attentäter. Das „Fundament“, also der Hintergrund der Attentate, sei der Gleiche. Durch die Wahl dieses extremen Beispiels wird deutlich, für wie ernst Sascha Lobo die derzeitige Situation in Deutschland hält. Dies wird gestützt durch die Aussage des Attentäters „Ich habe es für euch alle getan!“. Der Rechtsextremismus ist weit verbreitet und der Hass wächst. Sascha Lobo betont, dass der Hass sich „über soziale Medien“, wie zum Beispiel Facebook verbreitet. Mit dem Satz „Hass ist keine Krankheit, sondern eine Entscheidung“ wird darauf hingewiesen, dass der Attentäter „nicht krank“ sei, also keinerlei psychische Probleme habe, sondern allein aus seinem Hass auf Flüchtlinge gehandelt habe. „Er ist nicht allein“ lautet das Ende des Absatzes. Dies verweist auf die wachsende Zahl der rechtsextremistischen Flüchtlingshasser und die Problematik, die zweifellos daraus resultiert.

Sascha Lobo thematisiert hier eine ernst zu nehmende Bedrohung durch Flüchtlingshetze in soziale Medien.

(Manuel D.) In dem ersten Absatz des Textes „Deutschlands Qaida-Moment“ geht es um den gewalttätigen Angriff von Rechtsextremisten auf die Politiker. Der Bericht ist an die interessierte Bevölkerung gerichtet.

Die Bundesrepublik sei nach dem Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker nicht mehr dieselbe. Der Attentäter gehörte zur mittlerweile verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (kurz FAP), und handelte vermutlich aus fremdenfeindlichen Motiven. Er schrie nach seinem Angriff: „Ich habe es für euch alle getan!“ Seine Tat erklärte er unteranderem mit den Worten „Reker, Merkel, Flüchtlingsschwemme“.

Der Autor verwendet ein aktuelles Beispiel, nämlich das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Der Textabschnitt ist in Form eines Berichtes geschrieben, wie er auch in Zeitungen vorkommen kann. Er dient als erster Abschnitt des Textes und somit als Einleitung mit dem zuvor genannten aktuellen Beispiel und stellt somit einen Bezug zum Text dar, indem er auf die rechtsextremen Gewaltangriffe in Deutschland (hier in Köln) verweist.

Der Attentäter schreit nach seinem Angriff: „Ich habe es für euch alle getan“. Damit spricht er das normale Volk an. Er will verdeutlichen, dass aus seiner Sicht und aus der, der Rechtsextremen, die Flüchtlingsströme nach Deutschland nicht gut sind. Henriette Reker, ist für die Flüchtlinge und wurde deshalb angegriffen.

Um seine Gründe und seine Motive zu beschreiben, nutzt er unter anderem die Wörter: „Reker, Merkel und Flüchtlingsschwemme“. Bundeskanzelerin Angela Merkel und die neue Oberbürgermeisterin von Köln Henriette Reker sind für die Flüchtlinge. Dies sah er als Grund genug, ein Attentat auf Reker zu vollführen.

Außerdem spricht er von einer Flüchtlingsschwemme und nicht von „normalen“ Flüchtlingen. Diese Metapher verdeutlicht die Größe der Menge an Flüchtlingen die uns erreichen und ist ein eher abwertender Begriff.

Aus diesem ersten Absatz ist schon gut zu erkennen, welche Ausmaße der Hass gegen die Flüchtlinge in Deutschland schon angenommen hat, denn Menschen werden schon aufgrund ihrer positiven Einstellung gegenüber Flüchtlingen angegriffen.

(Caja) Im dritten Abschnitt beschreibt Sascha Lobo, wie die „Extremisierung in sozialen Medien“ Grund für die „terroristische Gewalt“ ist. Er stellt zusätzlich die Vermutung auf, dass Breivik und IS nur „Vorboten“ von „zunehmend gewalttätigen Pegida-Demonstranten, Frank S. und Neonazis“ sind, welche „Flüchtlingshelfer in Berlin massig bedrohen“. All dieser Hass beginnt in sozialen Netzwerken wie Facebook in denen es Seiten wie „Wir fordern Schluss mit dem Multikulti-Bevölkerungsaustausch“ und „Widerstand Bautzen“ gibt.
Lobo nennt auch, dass man auf diesen Seiten Hakenkreuze, Kristallklare Hetzte, Hassbotschaften, Nazi-Zitate, Drohungen, Gewaltaufrufe und Rassismus findet und dass die Antwort jedes Mal „ nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards (verstößt)“. Dies soll eine ironische Bemerkung sein, welche Sascha Lobo mit den Sätzen: „Das ist nicht einmal ein schlechter Witz, Facebook hat fahrlässig die krassen Massen hassen lassen. Facebook ist hassblind. Noch immer“ kommentiert. Hierbei ist sie Wortwahl sehr wichtig. Mit dem „schlechten Witz“ weißt er auf die Problematik hin, dass tatsächlich schon ein Teil der Deutschen so denkt – zwar nicht alle, aber dennoch viele. Weiter geht es damit, dass „Facebook fahrlässig die krassen Massen hassen lässt“, was bedeutet, dass Facebook nichts tut und einen großen teil der Menschen („die krassen Massen“) einfach ihren Hass ausleben lässt und durch die freie Gestaltung der Facebookseiten eine gute Vorlage für die Verbreitung der Gewalt bietet.
Die Aussage „Facebook ist hassblind“ ist im Prinzip eine Wiederholung des vorherigen Satzes, wodurch die Kernaussage noch einmal verdeutlicht wird. Das „Noch immer“ macht dem Leser klar, dass dies schon immer so war, aber niemand daraus gelernt hat, es nur extremer geworden ist und die Gewalt nun auch aus den sozialen Medien auf die Strasse kommt.

(Katharina S.) Im letzten Abschnitt seines Textes fordert er seine Leser auf „überall, jederzeit, entschlossen und unerbittlich“ denjenigen, „die mit ihrer Sprache und ihrem Flüchtlingsarlamismus“ eine „Volksnotwehr“, durch die aufgeheizte Stimmung auf sozialen Netzwerken begünstigen, entgegenzutreten.

Mit seiner Wortwahl: „überall, jederzeit, entschlossen und unerbittlich“, gibt er seiner Forderung eine dramatische und ernste Wirkung, die vollkommen auf die gegebene Situation und auf das Thema zutrifft. Zudem gibt er durch diese Aufforderung seinen Lesern einen sofortigen Einblick auf seine Position.

Er bringt hervor, dass genau diese aufgeheizte Stimmung auf den sozialen Netzwerken, die von keinerlei Parteien, weder von der AfD oder einer Demokratischen Partei beruhigt wird,, bei dem Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin „mitgestochen“ hat.

Zudem betont er, dass der Satz des Attentäters „Ich habe es für euch alle getan“, zwar nicht auf alle zutrifft, jedoch auf „zu viele“.

Seine hier verwendete Formulierung „zu viele“ lässt auf seine negative Meinung gegenüber denjenigen, die das Attentat für gut heißen, schließen. Diese negative und kritisierende Meinung kommt auch in der vierten Zeile zum Vorschein, indem er die begünstigte „Volkswehr“ der besorgten Bürger als paranoid bezeichnet.

Um diese „aufgeheizte Stimmung“ zu beschreiben benutzt er im letzten Satz eine Metapher: „brauner deutscher Netzfrühling“, sie verdeutlicht, dass eben diese „aufgeheizte Stimmung“ auf sozialen Netzwerken wie Facebook etc., möglicherweise vergänglich, wie der Frühling ist.

Sascha Lobo spricht hier ein sehr aktuelles und ernstes Thema an, da durch die sozialen Netzwerke viele Menschen erreicht werden und viele Menschen somit gegen Flüchtlinge aufgehetzt werden. Jedoch wird wie beschrieben keine Partei aktiv um dem entgegenzutreten.

Zusammenarbeit alleine? GoogleDrive

Wie könnt ihr zusammen an einem Dokument arbeiten ohne im gleichen Raum zu sitzen?

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Geht es euch auch öfters mal so, dass ihr keine Lust habt euch für die Schule zu treffen, um irgendein Projekt weiter zu machen?

Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit!

GOOGLE DRIVE

Jeder der Play Store oder einen App-Store auf seinem Handy hat, kann Google Drive einfach herunterladen – einfach mit Googlemail-Adresse dort anmelden.

Ich finde es praktischer sich über den Computer dort anzumelden. Doch diese Entscheidung ist jedem selbst überlassen.

So geht es:

  1. Zu aller erst gebt ihr im Internet „ Google Drive“ ein.
  2. Meldet euch dann mit eurer Email Adresse und Passwort an.
  3. Ihr kommt auf eurer Startseiten an.
  4. Links oben lest ihr groß im roten Kasten „erstellen“.
  5. Einmal anklicken, dann werden mehrere Möglichkeiten angeboten.
  6. Zum ausprobieren einfach ein Dokument öffnen.
  7. Ist das Dokument geöffnet, einfach mal anfangen, zur Probe irgendetwas zu schreiben.
  8. Um es mit euren Mitschülern zu teilen einmal oben rechts in blau auf „freigeben“ klicken.
  9. Zuerst müsst ihr das Dokument benennen, dann „speichern“ klicken.
  • Nun solltet ihr die Googlemail Adresse der anderen Mitschüler wissen, diese einfach eingeben.
  1. Wollt ihr allerdings nur dass eure Mitschüler es nur ansehen dürfen, müsstet ihr dies im hinteren Kästchen angeben.

Jetzt müssen es deine Mitschüler nur noch anklicken und durchlesen. Die Benachrichtigungen kommen immer oben rechts bei der Glocke. In rot wird dann eine Zahl angezeigt, einfach anklicken und dann öffnet sich schon das Dokument.

Falls du das Dokument bearbeiten darfst ist es ganz wichtig immer auf freigeben drücken! Sonst kommt bei den anderen nichts Neues an! Die Personen die es lesen sollten sind im Normalfall schon eingespeichert also muss man nur noch auf freigeben drücken.

So einfach geht es von zu Hause an einem Dokument zu arbeiten. Sehr geschickt und für jeden eine Erleichterung!

Lena Gaiser; 13.10.2014

Digitale Zukunft – digitales Schreiben

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Was wäre, wenn die Schule auf dem neuesten Stand wäre?

Wisst ihr, wie man im Internet richtig nach Begriffen sucht? Oder welche Apps sich für den Unterricht lohnen? Oder wie man zusammen an einem Dokument arbeitet, ohne dass man dafür im gleichen Raum ist? Und wisst ihr, wie man es schafft, noch ein bisschen besser zu schreiben?

An dieser Stelle erscheint ein Blog, in der sich Schüler einer 10. Klasse freiwillig treffen, um all diesen und noch viel mehr Fragen auf den Grund zu gehen und ihre Ergebnisse, Schwierigkeiten und Anregungen mit der Welt zu teilen.

Wir freuen uns auf euch!