Leserbriefe zu SPON- und ZEIT-Kolumnen

In der 10.Klasse wurden im Rahmen der Texterörterung Leserbriefe geschrieben. Der einzige Unterschied zu “normalem” Unterricht war, dass Schülerinnen und Schüler die Texte frei nach eigenem Interesse aussuchen konnten. An den Ergebnissen kann man sehen, dass es einen Unterschied macht, ob man einen persönlichen Bezug zum Thema hat. Hier die Leserbriefe. 

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Sehr geehrter Herr Wolframn Eilenberger,

ich möchte bezüglich ihrer Kolumne „Wer Red Bull hasst, hasst sich selbst“ vom 27. September 2016 Stellung nehmen.

Zu aller erst möchte ich vormerken, ich hasse ebenfalls RB Leipzig, aber ich hasse weder meinen Verein, noch mich selbst. Ihren Aussagen nach, müsste ich dies aber tun. Erkennen sie das Problem? Ich denke wir haben dies bezüglich eine kleine Meinungsverschiedenheit, weswegen ich ihnen im weiteren Verlauf meines Leserbriefes  klar machen möchte, weswegen sie mit der im Titel genannten Aussage falsch liegen.

In ihrer Kolumne stellen sie es als falsch dar, dass viele Fans gegen RB Leipzig ständig beispielsweise mit Bannern protestieren. Vielleicht gehen Fans mit eine Sitzblockade vor dem Mannschaftsbus und das bewerfen mit Eiern von diesem etwas zu weit, doch manchmal kann man nur durch solche Aktionen die Aufmerksamkeit bekommen, die benötigt wird. Wie genau soll man denn sonst seinen Unmut gegen diesen Verein verdeutlichen? Unmut gegen einen Verein den es seit ungefähr acht Jahren gibt. Ein Verein der nur zum Vermarkten eines Produktes erschaffen wurde und an dessen Legalität des Aufbaus doch zu Zweifeln ist, wie sie es doch selbst auch schreiben.

Natürlich gibt es eine klare Linie zwischen RB Leipzig und einem Traditionsverein, das Wort sagt es doch schon. „Tradition“, welche nicht von innerhalb 8 Jahren existieren kann. Nun die Frage, ist ein Traditionsverein besser? Sie deuten an, er wäre es nicht, ich glaube schon. Tradition macht doch unseren Fußball aus, durch sie entsteht eines der wichtigsten Dinge, die Fankultur. Tradition entsteht durch Geschichte, so schaffen doch Abstiege, Aufstiege, Titel und vieles mehr eine Verbundenheit zum Verein. Sie finden, dass wenn glaubt RB Leipzig sei ein „verkapptes Dosenunternehmen“ und somit weniger wert, dem würde vor Einfalt wohl Flügel wachsen. Vielleicht wachsen ihnen aber wegen ihrer Blindheit die Flügel?

Nein, man projiziert nicht den Hass gegen seinen eigenen Verein auf RB Leipzig. Man hasst zwar den immer größeren Kommerz im Fußball, der sich auch in den eigenen Verein einschleicht, aber RB Leipzig deswegen besonders, weil sie der Höhepunkt dieses Kommerzes sind. Natürlich sind Sponsoren im Fußball wichtig, Sponsoren die Geld einbringen und helfen Spieler, Trainer und vieles mehr zu  finanzieren. Denn ohne diese gäbe es kein Fußball. Klar ist RB Leipzig sehr fokussiert und hat fußballerischen Erfolg, aber es ist doch wirklich falsch sich diesen Erfolg durch Geld zu erkaufen, indem man teure Spieler einkauft oder dadurch gute Trainer verpflichten kann. Mit diesem „ach so tollen“ Erfolg viele Fans gewinnen kann, die doch immer zu jedem Heim und Auswärtsspielzahlreich erscheinen. Ja, RB Leipzig macht unseren Fußball kaputt, indem sie der Beginn des extremen Kommerzes im deutschen Fußball sind, sie bringen meiner Meinung sozusagen das ganze ins Rollen.

Anscheinend finden sie es normal wenn eines Tages alle Vereine 99% aus Firma besteht, denn dies soll der Finanzierungsweg eines Tages sein. Aber wenn dies geschieht, möchte ich keinen deutschen Fußball mehr schauen, denn das macht mir meinen Fußball kaputt. Aber nicht nur meinen, sondern den vieler Fans, Fans die ein wichtiger Bestandteil des Fußballes sind.

Mit freundlichen Grüßen Anna Petras

PS: Ich hoffe, ich konnte meinen Standpunkt verdeutlichen.

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Sehr geehrte Sibylle Berg,

in Ihrem Kommentar vom 23.09.17 „Wie wir alles kaputt machen: Das Grauen hinterm Gartenzaun“ , der sich an alle Menschen richtet, die sich anstelle von Liebe und Freude nur noch das Schlechte suchen, zeigen Sie im zweiten Abschnitt unter dem Titel „Was macht mich so wütend?“, dass es eigentlich keinen Grund gibt, sich aufzuregen, da es Menschen in Europa, im Gegensatz zu anderen Kontinenten, wie z.B. Afrika oder Indien, finanziell, politisch, gesundheitlich und wirtschaftlich sehr gut geht. Außerdem möchten Sie durch die rhetorischen Fragen, die Leser in ihrer Meinung beeinflussen.

Ich, als Schülerin an einem Gymnasium, die sowohl in der Schule als auch in den Medien erfahren hat, dass es eigentlich bei vielen Deutschen nur um unbegründete Wut handelt, stimme Ihrer Kritik zu. Statt einfach mal in die Welt zu schauen, brüllen sie pausenlos und kritisieren andere, weil diese anders sind. Ein Beispiel hierfür, ist die Fremdenfeindlichkeit gegenüber Flüchtlinge. Diese, auf ein glücklicheres und sicheres Leben hoffend, müssen nun in ein wildfremdes Land einwandern, in welches sie nicht willkommen sind und stattdessen traumatisiert werden. Wie unmenschlich ist das denn?!

Ich bin auch auf Ihren Hinweis, dass Menschen in Europa das Glück haben, in Gerechtigkeit leben zu können, aufmerksam geworden und stimme Ihnen völlig zu. Die hier herrschende Demokratie bietet allen Bürgern bspw. die Meinungsfreiheit und das Recht zu wählen.

Ich komme zu dem Fazit, dass wir, die Menschen aus Europa, unsere Lebensweise achten und hoch einschätzen sollen. Wir leben nämlich in so einem guten Wohlstand, dass es eigentlich nichts zu kritisieren, geben sollte. Deshalb: Hört auf grundlos wütend zu sein! Habt Mitgefühl und Freude am Leben!

Zelal I.

Sehr geehrte Frau Berg,

In ihrem Beitrag vom 23.09.2017 „Das Grauen hinter dem Gartenzaun“, sprechen sie ein Thema an, dass einen realisieren lässt, wie kaputt unsere Gesellschaft eigentlich ist. Wie sie gesagt haben, tragen die Menschen gar keine Freude mehr mit sich mit, sondern sind ständig nur wütend, nie zufrieden und werden immer egoistischer.

Ich, als Schülerin, die die zehnte Klasse besucht, habe zwar noch keine richtige Erfahrung, beziehungsweise kann es nicht wirklich vergleichen, wie es früher war, doch was ich sehe, gefällt mir trotzdem nicht.

„Damals war alles besser“, ist ein Satz, den man oft zu hören bekommt, doch ist das wirklich wahr? War früher echt alles besser?

Die Menschen heute sehen gar nicht, wie gut es uns eigentlich geht. Unsere Medizin ist so gut entwickelt und doch schätzen manche Leute das nicht, sondern meckern, weil sie nun etwas länger im Wartezimmer sitzen müssen.

Den Ausdruck „Psychopathen“ für Politiker, aber auch Menschen mit mehr Macht, zu verwenden, kann ich persönlich sehr nachvollziehen. Sie wollen von Außen professionell wirken und versprechen etwas zu verändern, doch eigentlich passiert gar nichts. Die Erde geht weiterhin kaputt und jeder interessiert sich nur für sich und seine Probleme. Wir sind egoistischer geworden und dazu noch naiv. Die „Psychopathen“ manipulieren uns und versprechen uns etwas, das nicht mal realistisch ist. Ein Gartenzaun, der den Tod fernhalten soll? Der Tod wird uns trotzdem einholen und das wird früher passieren, als man denkt.

Die größte Fähigkeit des Menschen ist Mitgefühl zu zeigen und etwas aus dem Herzen tun, doch davon ist hier nicht mehr die Rede. Die Menschen wollen immer besser sein als andere, ohne darauf zu achten, was ihre Entscheidung für Folgen hat.

Warum alles kaputt machen, wenn es auch anders gehen kann? Wir sollten alle mal positiver werden, denn wenn es so weitergeht, ist unsere Menschlichkeit verloren und der Hass breitet sich überall aus. Welcher Mensch will schon sein ganzes Leben damit verbringen zu hassen?

Das macht das Leben einfach nicht mehr lebenswert.

Letizia S.

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„Glücklich sein. Damit meinen sie: die Momente davor. Vor der Liebe. Vor dem neuen Beruf, dem Studium, vor dem ersten Schultag, dem Zusammenziehen. Was dann folgt, ist doch Sand in den Schuhen und zu heiß. Oder zu kalt. Leben halt. Vielleicht ist es mit dem Rest genauso. Das Leben ist warten auf etwas, das im Zweifel nicht stattfindet oder schon stattgefunden hat, und es war doch nie so großartig. Was, wenn es woanders besser geworden wäre? Woher soll man das wissen. Ob man mit einem anderen Beruf, einem anderen Menschen, in einem anderen Land zufriedener wäre, Vorstellung und Gefühl deckungsgleich.”

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Ausschnitt aus der Kolumne

In der NHL gibt es übrigens auch Regeln, die dafür sorgen sollen, dass junge Talente über alle Vereine so verteilt sind, dass es spannend bleibt: Da dürfen die schlechtesten Vereine der Vorsaison sich als Erstes Spieler aus dem Pool der größten Talente aussuchen – meist die besten. Und es gibt diese Playoffs, in denen erst am Ende der Saison in Finalspielen ermittelt wird, wer Meister wird. Was wiederum verhindern würde, dass schon kurz nach Weihnachten wieder feststeht, dass der FC Bayern München, huch, Meister wird – und die Spannung am Ende der Saison sich nicht darauf reduziert, ob der Hamburger SV in die Relegation muss oder knapp nicht. Nur so als Vorschlag.

Leserbrief:

Der Meinung von Thomas Fricke kann ich hier nicht zustimmen. Es stimmt zwar, dass für manche Leute die 1. Bundesliga langweiliger geworden ist, da der FC Bayern München seit fünf Jahren jedesmal Deutscher Meister geworden ist oder da am Ende der Saison sich die Spannung nur noch darauf reduziert, ob der Hamburger SV absteigt oder es doch noch irgendwie durch die Relegation schafft.

Aber nach der Meinung von Thomas Fricke, die Regeln in der Bundesliga so zu verändern, wie sie auch schon in der National Hockey League in Nordamerika gelten, würde das komplette System der Bundesliga zerstören. In der NHL dürfen sich nämlich die schlechtesten Vereine der Vorsaison als Erstes die besten Spieler für die neue Saison aussuchen, damit alle Teams wieder in etwa gleich gut sind und somit die Spannung erhalten bleibt. Doch trotzdem sollte man das nicht in die Bundesliga einführen. Denn dadurch würde die Mühe und die Arbeit eines Vereins, sich ein Team und damit auch Erfolg aufzubauen, nicht mehr erkennbar sein, wodurch auch viel an der Individualität zwischen den Vereinen verloren gehen würde. Jeder einzelne Verein hat seine eigene Entwicklung und Traditionen, die auch an die Spieler gebunden sind. Natürlich kann ein Spieler auch mal zu einem anderen Verein wechseln, um sich z.B. einer neuen Herausforderung zu stellen und mehr Erfahrungen zu sammeln. Aber jede Saison mehrere Spieler zu tauschen ist zu viel und würde nicht gerade dazu beitragen, dass man den Überblick behält. Also sollte man lieber etwas an der Taktik, an dem Trainer oder an der Aufstellung ändern, anstatt jede Saison einen neuen Verein zusammenzuwürfeln.

Deshalb finde ich, dass sich die Vereine in der Bundeliga kein Beispiel an der NHL in Amerika nehmen sollten, sondern weiter an ihrer Entwicklung arbeiten. Auch wenn manchmal schon oft kurz nach Weihnachten feststeht, dass der FC Bayern höchstwahrscheinlich wieder Meister wird, gibt es meiner Meinung nach noch genügend Spannung; vor allem in den einzelnen Spielen, was für mich auch den Fußball ausmacht.

Sophia R.

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Sehr geehrter Herr Augstein,

In ihrer Kolumne „SPD nach der Wahl: Eine neue Hoffnung“ vom 25.09.2017 beziehen Sie sich im zweiten Absatz besonders auf den dramatischen Absturz der Sozialdemokraten.

Ich selbst bin Schüler und darf daher noch nicht wählen, finde jedoch, dass es Zeit ist, die Parteien daran zu erinnern, für was sie stehen und gegen was es sich zu kämpfen lohnt.

Natürlich strebt die SPD nach Macht – welche Partei tut das nicht. Sie ist nur von ihrem eigentlichen Weg abgekommen

Sie schreiben, dass die Politik Angela Merkels nichts mit Sozialdemokratie zu tun habe, worin ich Ihnen auch zustimme, jedoch erwähnen Sie einen entscheidenden Punkt nicht.

Denn umsetzten wollte die SPD ihre Machtzunahme, indem sie sich nach der konservativen Volkspartei CDU orientierte und deren Richtlinien und Ziele kopierte oder ähnlich übernahm. Umgekehrt geschah dies ähnlich, weshalb beide Parteien sich heute kaum noch unterscheiden lassen und kaum mehr ein eigenes Profil haben.

Die starke Unzufriedenheit der Leute mit den derzeitigen, ziellosen Volksparteien ließ dann entsprechend radikalere Parteien wie die AfD an die Macht kommen.

Ob es empfehlenswert wäre, wenn Martin Schulz weiterhin Spitzenkandidat der SPD bliebe, ist für mich derzeit unklar. Außer wenn er die gleiche energische Haltung, die er im Koalitionsgespräch nach dem Wahlkampf eingenommen hat, behalten würde.

Auch ich hoffe, dass die SPD aus den eigenen Fehlern gelernt hat und anhand dieser Erfahrungen in nächster Zeit zu einer klaren Einstellung gegenüber den anderen Parteien kommt.

Die Menschen wünschen sich klare Positionen und Richtungen; wenn sie diese in einer Volkspartei zunehmend vermissen, wenden sie sich extremen Parteien zu. Deren simplen Lösungsansätze für Probleme wie die Flüchtlingskrise scheinen für Wähler einleuchtend und umsetzbar zu sein. Anpassung an den Mainstream kann keine Lösung sein und wird auch vom Wähler durchschaut.

Mauro C.K.

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Sehr geehrte Frau Berg,

ich beziehe mich auf ihre Kolumne „Überwachung-Der Staubsauger hört mit” vom 16.09.2017.

Ich nehme Bezug  auf den Teil, indem sie genauer eingehen, was alles zur Überwachung zählt und wer entscheidet, wann Gefahr besteht.

Ich bin gegen die absolute Überwachung der Menschen und will als Schüler eines Gymnasiums noch genauer auf das Thema eingehen.

Die absolute Überwachung, ob durch Verwanzung, Gesichtserkennung oder Abhören von Telefonaten hat einen Nachteil, nämlich der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Bürgers.

Außerdem werden durch die Überwachung wichtige Daten gespeichert, ohne einen Tatbestand und so wird gegen den Datenschutz verstoßen.

Meiner Meinung nach kann Videoüberwachung an gefährdeten Orten zur Aufklärung helfen, doch flächendeckende Überwachung bringt nicht mehr Sicherheit, sondern verändert unser Verhalten und greift in unsere Grundrechte ein.

 

(Spiegel-Online, Kolumne von Margarete Stokowski, 15.07.17)

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Beim Lesen des Artikels „Keine Frage des Zusammenreißens“ von der Kolumne von Margarete Stokowski auf der Spiegel-online Seite, welches am 15. Juli diesen Jahres herauskam, wird man aufgeklärt, was Depression eigentlich ist. Als Schülerinnen der 10. Klasse interessiert uns vor allem der plötzliche Tod des Sängers Chester Bennington der Band Linkin Park, der an Depression leiden musste. Hierbei fragen wir uns jedoch, wieso es noch viele Leute gibt, die nicht wissen, dass Depression eine Krankheit und nicht etwas, was man sich aussucht, ist. Wir stimmen der Autorin zu, dass es heutzutage viele Kommentare gibt, die einfach für alle verheerend sind.

Zunehmende Digitalisierung fördert Depression. Viele Leute äußern sich über das Internet mit Kommentaren verschiedener Art. Von Gratulationen bis hin zu Beleidigungen und Todeswünschen. Oft wird nicht viel dabei gedacht, wenn man solch ein Kommentar schreibt. „Wieso sollte man gerade meinen lesen? Es gibt genug andere Kommentare.“ Man glaubt es fast nicht, aber jeder Mensch hat die Möglichkeit diesen einen Kommentar zu lesen. Dazu waren vor zwei Jahren 322 Millionen Menschen, also 4,4% der Bevölkerung an Depression erkrankt. Jeder von den 4,4% könnten diesen Kommentar gelesen haben und sich das Leben genommen haben. Cybermobbing ist hierbei ein großes Beispiel. Vor fünf Jahren nahm sich Amanda Todd mit 15 Jahren das Leben. Der Grund war Cybermobbing und Erpressung. Jeder verheerende Kommentar kann jemanden mit Depression von der Klippe stoßen.!

Jedoch muss das Internet nicht immer Schaden hinzufügen. Es gibt auch Leute, die nur versuchen zu helfen, da sie dies vielleicht selbst durchmachen mussten. Das Internet ermöglicht viele Zugänge zu Therapeuten und bietet zusätzlich Hilfe an. Deshalb können manche Onlinekommentare auch Depressiven den Umschwung geben. Beispielsweise die sogenannten Onlineselbsthilfeforen. Dort können die Betroffenen mit anderen Depressiven, Therapeuten oder Erfahrenen reden, ihre Probleme teilen und Hilfe suchen. Manche Foren bieten ebenfalls Anonymität an, um sich sicherer und wohler zu fühlen.

Auf der einen Seite scheint die Anonymität gut zu sein, doch diese Anonymität fördert gleichzeitig auch das Cybermobbing. Ein anonymer Account kann schreiben, was er will, ohne dass irgendjemand weiß, wer man ist. Dies ermöglicht vielen sich verheerend zu äußern. Aus diesem Grundwerden auch immer und immer mehr Leute gemobbt und dies folgt schließlich zur Depression. Es gibt sämtliche Foren mit Anonymität. Ein Beispiel wäre hierbei Instagram. Dabei kann man sich ein privates Konto einstellen, sodass keiner weiß, wer du wirklich bist. Oft werden auch sogenannte Fake-Accounts erstellt, um Leute zu beobachten, erpressen, beleidigen bis hin zum Mobben und zur Depression. Dieser Teufelskreis trägt den Namen: Internet.

Hiermit können wir schlussfolgern, dass das Internet Depressiven helfen kann, wenn man es richtig einsetzt. Wenn man jedoch falsch an die Sache herangeht, kann ein Internetbesuch wie ein Klippensprung für Leute, die an Depression erkrankt sind, enden. Deshalb sollten wir auch diesen Leuten helfen und ihnen klar machen, dass sie besser und stärker sind als ein Kommentar. Wir sollten uns gegen diese Kommentatoren stellen. Wenn wir nur etwas mehr nachdenken, bevor wir handeln, würde die Welt schon viel anders aussehen.

Anonym

Ich stimme der Aussage des Textes „keine Frage des Zusammenreißens“,dessen Thema die Krankheit Depression und ihre Folgen sind, eindeutig zu. In dem Text geht es zwar auch um den Suizid des Sängers Chester Bennington, sondern vorallem auch darum, dass viele Menschen nicht verstehen, dass Depression eine Krankheit ist, an der man in keiner Hinsicht selbst Schuld ist. Depression führt häufig zu Suizid, welchen viele als egoistisch ansehen. Diese Denkensweise ist meiner Meinung nach unbegründet. Man sucht sich ja nicht aus, ob man an dieser Krankheit leiden möchte oder nicht.
Ich selbst bin bedingt davon betroffen, da meine Schwester an dieser Krankheit leidet und auf grund dessen auch schon mehr mals stationär behandelt wurde. Ich sehe jeden Tag wie schwer es ist trotz dieser Krankheit ein glückliches Leben zu führen. Es ist ein Kampf. Jeden Tag aufs neue sich dem Alltag und seinen Problemen zu stellen. Daher kann ich es nicht nachvollziehen, dass Leute Depressionen oder Suizid als egoistisch ansehen. Sie wissen überhaupt nicht wie es ist an dieser Krankheit zu leiden und urteilen ohne zu versuchen sich auch mal in einen an dieser Krankheit Leidenden hineinzuversetzen.
Aus diesem Grund finde ich den Artikel sehr gelungen und kann der Aussage nur zustimmen.

Janina

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Sehr geehrte Frau Berg oder doch lieber Kinderhasserin,
wir, zwei Schuelerinnen und selbst noch Kinder, moechten auf Ihre Kolumne “Nichts gegen Kinder, aber …” vom 22. Oktober 2016 Bezug nehmen.
Wir finden es unerhoert, dass Sie viele Kinder als einen Nachteil bezeichnen. Kinder sind Lebewesen und keine ersetzbaren Gegenstaende, weshalb
man sie wertschaetzen sollte. Zudem koennen Sie am Wenigsten etwas fuer die Ueberbevoelkerung, denn sie koennen nicht darueber entscheiden.
Wie wuerden Sie es finden, wenn wir sagen wuerden, dass Sie an der Ueberbevoelkerung Schuld sind und fuer alle Menschen einen Nachteil
darstellen? Bestimmt auch nicht schoen. Sie sollten ebenso beruecksichtigen, dass die Menschen durch medizinische Fortschritte immer aelter werden,
was zudem zu einer stetig wachsenden Bevoelkerung fuehrt. Außerdem hatten die Familien vor circa 50 Jahren mehr als doppelt so viele Kinder als
eine heutige “Standard”-Familie. Zu der Zeit hat es doch auch irgendwie geklappt und keiner hat von einer Ueberbevoelkerung gesprochen.
Ihrer Meinung nach kann man die Ueberbevoelkerung an den verstopften Straßen in London erkennen. London ist die Hauptstadt Großbritanniens, hat
viele Touristenattraktionen und ist zentraler Treffpunkt fuer Geschaeftsleute aus aller Welt. Natuerlich kann man dies nicht mit der Hauptstraße von
nebenan im 1000-Seelen-Dorf vergleichen. In London sind nun mal viele Autos, Taxen und Reisebusse zu den Stosszeiten, z.B. gegen 8.00 Uhr zu
Arbeitsbeginn, unterwegs. Zudem herrscht dort generell sehr stockender Verkehr, aufgrund der vielen Fußgaengerueberwege.
Waren Sie schon mal in Großbritannien? Dann haetten Sie bestimmt auch gesehen, dass die Menschen dort in Reihenhaussiedlungen leben, in der
jedes Haus – typisch englisch mit braunen Backsteinen – gleich aussieht. Die Bewohner haben als einzige Moeglichkeit, ihren Wohlstand den
Mitmenschen zu zeigen, viele Autos zu besitzen und diese “spazieren” zu fahren. Zum Teil hat ein 2-Personen-Haushalt vier Autos. Zusammenfassend
wuerden wir sagen, dass die verstopften Straßen auch auf ein Luxusproblem der gesamten Bevoelkerung zurueckzufuehren ist.
In Ihrem naechsten aufgefuehrten Beispiel haben Sie Berlin ausgewaehlt. Auch hier handelt es sich wieder um eine Hauptstadt. In Berlin gibt es
einige Universitaeten mit vielen Studenten, die natuerlich alle eine Unterkunft benoetigen. Außerdem stehen in der Hauptstadt Deutschlands viele
Bundesministerien, die etliche Mitarbeiter beschaeftigen, welche auch in der naeheren Umgebung untergebracht werden muessen. Unserer Meinung
nach liegt der Grund fuer die Wohnungsknappheit nicht an der Ueberbevoelkerung, sondern daran, dass Berlin zahlreiche Unternehmen und Universitaeten
besitzt. Die Arbeitnehmer bzw. Studenten wollen kurze Wege und bevorzugen deshalb eine Wohnung im Zentrum.
Des Weiteren kommen auch immer mehr Fluechtlinge nach Deutschland bzw. Berlin, die ebenfalls eine Unterkunft brauchen.
Abschließend sind wir der Meinung, dass die Ueberbevoelkerung nicht auf die zahlreichen Kinder zurueckzufuehren ist, sondern viele andere Faktoren eine
große Rolle spielen.
Marie und Lena

 

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Sehr geehrte Frau Malberg,
Ich habe ihre Kolumne “Fahrradhelme auf und keine Diskussion mehr!” gelesen und kann nur sagen, dass ich ihnen voll und ganz zustimme. Vor Allem auf der zweiten Seite des Zeit Online Artikels war ich mehr als empört über die lächerlichen sogenannten “Statistiken”, die manche Menschen in die Welt setzten, nur um zu rechtfertigen, dass sie keinen Helm tragen. Weshalb sollte man einem Radfahrer mit Helm mit weniger Rücksicht bedenken als einen ohne? Kein Autofahrer würde absichtlich jemanden in Gefahr bringen, der normal auf der Straße fährt, schon gar nicht, wenn dieser vorbildlich alle Regeln einhält.
Des Weiteren kann ich auch Menschen nicht verstehen, die ihre Unvorsichtigkeit im Bezug auf Fahrradhelme damit rechtfertigen, dass sie damit blöd aussehen oder es die Frisur zerstöre. Ich persönlich trage immer einen Helm, obwohl Flechtfrisuren damit für mich ein Tabu sind und ich jedes Mal einen Abdruck des Helmes auf meiner Stirn habe. Für mich geht Sicherheit vor, und warum sollte ich solch ein unnötiges und simpel zu behebendes Risiko eingehen?
Aber jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, von dem her kann ich nur hoffen, dass sich manche doch noch dazu entscheiden, eine Gefahr weniger im Leben zu haben.
Vielen Dank für Ihre Kolumne.

Lily B.

 

Zu Bisher unbekannter Kolumne

Träume sind so wichtig wie die Luft, die man zum Atmen hat. Sie machen das Leben lebenswert. Glück ist jetzt. Anstatt den gegenwärtigen Moment vollkommen zu nutzen, lenken wir uns ab und machen uns Sorgen über die Zukunft, wobei wir erkennen, dass 90% dieser Sorgen nicht eintreten werden und erschaffen somit eine unnötige Zerstörung des Moments.

Versäume nicht das kleine Glück beim vergeblichen Warten auf das große Glück, denn Glück ist jetzt.

Hole die Box hervor, in welche du deine ganzen Träume und Ziele hineingestopft hast und löse dich von all den Glaubenssätzen, die dir die Gesellschaft längst eingeprägt hat.

Tausche Routine durch ein außergewöhnliches Leben. Höre auf lediglich zu existieren und fang an zu leben.

Träume sind so wichtig wie die Luft, die man zum Atmen hat.

Wann fängst du an wieder so Atmen ?

 

Autos tragen die Schuld am Klimawandel

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Sehr geehrter Herr  Stöcker,

in Ihrem geschriebenen Beitrag vom 3.09.2017 ,,Im Überfluss“ sprechen sie ein sein sehr zentrales und allgemeines Thema an, das die ganze Welt betrifft. Der Klimawandel ist immer ein brandaktuelles Thema. Die große Frage ist: Was ist Schuld an diesem Wandel? Sind es wirklich die Autos oder einfach nur die Menschen die dieses Problem zu verantworten haben. Da ich auch von der Houston Flutkatastrophe gehört habe, fühlte ich mich gezwungen meine Meinung zu mit einzubringen.

Ich bin ein Schüler eines Gymnasiums und gehe derzeit in die zehnte Klasse, dass heißt aber nicht das ich zu wenig Erfahrung oder Wissen hätte um meine Meinung auszudrücken.

,,Die Bewohner Houstons waren sich den Gefahren bewusst, immerhin liegt die Stadt nahe am Meer, mitten in einem ehemaligen Sumpfgebiet , auf lehmigen Boden“. Die ganze Stadt war überflutet, nun frägt sich wär die Schuld daran trägt. Sind es die Bewohner, die Autos oder vielleicht war es ja Trump persönlich? Kann nichts einfach so passieren aus heiterem Himmel? An jeder Sache muss jemand Schuld sein, aber wie können es Autos sein, die durch Menschenhand gebaut und entwickelt wurden. Autos sind der Grundbaustein einer funktionierenden Gesellschaft, ohne sie würden niemals von A nach B kommen. Also streng genommen tragen eher die Menschen die Schuld als die Autos, aber Unglücke passieren doch fast jeden Tag und die Welt entwickelt sich wie sie es die letzten paar Milliarden Jahre auch schon getan hat. Die Natur weis schon was sie da macht.

Studien zufolge gibt es in den USA zwei Milliarden Parklätze, bei gerade mal 250 Millionen Autos. Wenn man das im ersten Moment hört klingt es erschrecken oder? Aber find sie es erschreckend wenn Sie zum Aldi einkaufen gehen und nur ein kleiner Teil der vorhanden Parkplätze belegt ist, ich denke das sich darüber niemand Gedanken macht, aber wenn es einmal Studien gibt die jemandem die Augen öffnen heißt es gleicht wieder: wie schlimm ist den diese Welt.

,,Es gibt einfach zu viele Autos und es werden täglich mehr“ . Weltweit gibt es über einer Milliarden Autos, das heißt ziemlich viel CO2 für unsere Atmosphäre, aber ist das wirklich der Grund für eine Verschlechterung des Klimawandels. Das Problem allgemein ist nicht das einzelne Auto sondern die Masse an Autos die es weltweit schon gibt. Es gibt aber immer noch die sogenannte Stellplatzverordnung die regeln soll wie viel Fläche pro Gebäude für ein Auto zu reservieren ist, aber ob uns das die Situation erleichtert ist fragwürdig.

,,95% der Autos bewegen sich gar nicht“. Jeder muss zugeben, dass sein Auto größten Teils gar nicht in Bewegung ist. Meistens benutzt man es nur um zur Arbeit und wieder zurückzukommen. Wir müssen uns selber fragen wie wir den Klimawandel aufhalten können, da es sehr schwer ist auf die Autos zu verzichten. Aber es gibt genug andere Klimaschädlichen Aktivitäten die mal so langsam beseitig werden sollten wie zum Beispiel Kernkraftwerke

Man kann den Autos nicht direkt die Schuld in die Schuhe schieben, weil die Menschen diese selber erschaffen haben. Dennoch tragen sie zum Klimawandel bei und man sollte Versuchen Möglichkeiten herauszufinden um dies zu verhindern. Bis jetzt konnte sich die menschliche Rasse aber immer durchsetzten, also können wir dem Klimawandel den Kampf ansagen.

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Zum Artikel „Wirtschaftspolitik der AFD“, welchen David Böcking am 27.September 2017 auf Spiegel-Online verfasste:

Die AFD, eine Partei ohne Konzept. Durch den Text von David Böcking und den dort verfassten Argumenten wird noch einmal ein klares Bild der AFD gezeigt. Es ist sehr wichtig zu wissen, wie Konzeptlos die Partei wirklich ist und das bringt David Böcking sehr gut zum Vorschein.

Meiner Ansicht nach ist es schwach von einer Partei, beispielsweise einen Austritt aus der EU zu fordern, ohne klar zu sagen, wie es danach weitergeht. Es gibt außer der AFD genug Menschen, die sich mit dem Thema befasst haben, doch bis jetzt ist noch keiner weit genug gekommen, um konkret sagen zu können, wie es wirtschaftlich danach aussehen soll. Genauso ist es mit der Senkung der Mehrwertsteuer. Auch dies fordert die Partei, ohne ein Konzept zur Wiedergewinnung der Verluste vorzulegen.

Ich bin der Meinung, dass es zu einer Neugestaltung der europäischen Wirtschaftspolitik mehr braucht als die leeren Versprechen, die die AFD ihren Wählern gibt. Es würde Wirtschaftlich für viele Unternehmen ein starkes minus bedeuten, doch das ist der Partei anscheinend völlig egal, da sie von ihrem Vorhaben zu besessen ist.

Den Vergleich mit Donald Trump und den USA im Text sehe ich eher als unpassend. Immerhin hat Trump in Amerika eine „Mehrheit“ an „Wählern“ erhalten, was man bei der AFD nicht behaupten kann. Rund 87% der Deutschen haben die Partei NICHT gewählt. Das ist doch schon ein sehr deutlicher Unterschied zu den USA.

Dennoch fragen sich viele Bürger, wie eine Partei mit so wenig Konzept und Plan zur drittstärksten Partei in Deutschland gewählt werden kann. Mir stellt sich zudem noch eine Frage. Wie kann man als Partei mit so wenig Plan stolz darauf sein, gewählt zu werden, obwohl man weiß, dass man von der Mehrheit der eigenen Wähler nur aus Protest gewählt wurde. Ich wäre definitiv nicht stolz auf so ein Ergebnis.

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Lieber Herr Jakob Augsten,

mit ihrem Text „Angela Merkel, die Mutter der AfD“ vom 18.09.2017 sind selbst wir als Schüler nicht vollkommen einverstanden.

Sie sind der Meinung, dass Angela Merkel die „Wache“ (Vgl. Z.3) hatte, als ein Teil der Bürgern nach rechts gerutscht ist und deshalb auch den Schuld dafür tragen würde. Wir finden, dass sie, genauso wie sie es sagten, verantwortlich ist, aber trotzdem nicht die ganze Schuld bekommen sollte, denn sie kann die Meinung anderer ja nicht einfach ändern. Für dieses Problem hätte man z.B. Internetseiten erstellen können, bei denen alle Fragezeichen der Bürger verschwinden würden.

Also zusammengefasst, sie hätte es leicht verhindern können, dennoch trägt Angela Merkel nicht die ganze Verantwortung.

Als zweitens, möchte ich mich darauf beziehen, dass Vera Lengsfeld und Frauke Petry gemeinsam öffentlich aufgetreten sind. Klar, man könnte dies so interpretieren, dass Vers Lengsfeld eine Person ist, die eher rechts ist. Auch wenn sie das wäre, hätte Merkel dies nicht wissen können. Im Bundestag sitzen viele aus der CDU und es ist normal, dass eine von vielen rechts ist.

Besonders durch das 2. Argument kann man erkennen, dass Angela Merkel auf keinen Fall die Mutter der AfD ist. Sie ist die Parteivorsitzende der CDU und verfolgt ausschließlich die Ziele dieser Partei. In andere Parteien mischt sie sich nicht oft ein, deswegen ist sie aber noch lange nicht die Mutter dieser Partei. Es gab schon viele Konfrontationen mit der Afd und daran ist sicherlich nicht nur Fr. Merkel schuld.

Ilayda und Nora

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Lieber Herr Augstein,

in diesem Kommentar möchte ich mich zu ihrer Kolumne „G20 Ausschreitungen – Das Tabu der Gewalt“ äußern. Hierbei möchte ich die Aussage „Gegen vehementen Widerstand lässt sich in der offenen Gesellschaft kein staatliches Handeln durchsetzen – ganz gleich, wie rechtmäßig es ist.“

zuerst ansprechen. Laut der Aussage wäre der ein offener, demokratischer Staat völlig hilflos der

widerständischen Gewalt ausgeliefert. In einer solchen Situation müsste sich eine große Mehrheit

der Menschen des Staats gegen diesen agieren. Das Ziel eines demokratischen Staats ist es jedoch,

dass das Volk herrscht und die Interessen des Volks im Staat vertreten werden. Da der Staat eigentlich das Volk widerspiegeln sollte, dürfte es eigentlich gar nicht erst zu einer solchen Situation

kommen. Das zeigt wiederum ein weiteres Problem, dass sie angesprochen haben und zwar das

politischer Protest bzw. das System von Protest in einer Demokratie sehr große Probleme mit sich bringt. Die „Protestanten“ und ihre Meinung zum Gipfel wurden vor dem Gipfel nicht ausreichend

genug berücksichtigt. Sie wurden aber nicht berücksichtigt, da sie mit ihrer Meinung in einer Minderheit lagen. Ein weiteres Problem das somit gezeigt wird ist, dass nur

die Meinung der Allgemeinheit berücksichtigt werden kann. Die meisten in Deutschland hatten kein

Problem mit dem Gipfel und haben ihn akzeptiert. Die in der Minderheit liegenden Gegner des

Gipfels müssen seine Existenz somit auch hinnehmen, da sie mit normalem Protest keine Änderung

hätten durchsetzen können. Dies führte zu Frustration und Wut, die sich dann in den gewaltvollen

Protesten entladen. Zusammenfassend kann man also sagen, dass solche Ausschreitungen meistens

nur von Angehörigen von Minderheiten, die sich von der Allgemeinheit unterscheiden, stammt.

Erhöhte politische Widerstände in einem demokratischen Land wären somit entgegen der Allgemeinheit. Dies würde dem Staat somit indirekt eine Berechtigung geben, gegen diese vorzugehen. Der Staat könnte also dagegen vorgehen.

Daniel

 

 

 

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“Was es nicht gibt, ist Verständnis oder gar Unterstützung.” (Jan Fleischhauer)

 

Bildschirmfoto 2015-11-29 um 22.10.44.pngHeuchler, Zuschauer – und Osteuropäer

So ist also die Lage in Europa: Es gibt die Heuchlerstaaten, die von Solidarität reden, bis allen die Ohren klingeln, aber sich, wenn es ernst wird, zur Seite drücken. Es gibt die großen Zuschauerländer wie Frankreich oder England, die höflich abwarten, wie sich Deutschland in der Krise schlägt. Und es gibt die Osteuropäer, die offen sagen, dass sie keine Flüchtlinge wollen. Was es nicht gibt, ist Verständnis oder gar Unterstützung für den deutschen Weg. Drei Gipfel, deren einzig greifbares Ergebnis bislang die Verteilung von 900 Asylbewerbern war, haben das zur Genüge bewiesen.

 

 

In seinem S.P.O.N. –Kommentar kritisiert Jan Fleischhauer das Verhalten verschiedener Staaten in Europa.

Im ersten Satz seines Kommentars stellt er die Lage Europas dar. Er kategorisiert die verschiedenen Länder: Als erstes führt er die “Heuchlerstaaten” an, hiermit sind die Staaten gemeint welche von Solidarität sprechen “bis die Ohren klingeln”. Mit diesem hier verwendetem Ausdruck verdeutlicht er die übertrieben geheuchelte Zustimmung gegenüber Flüchtlingen. Seine negative Äußerung “Heuchlerstaaten” rechtfertigt er damit, dass sie sich “zur Seite drücken, wenn es ernst wird”. Seine Formulierung “zur Seite drücken” löst bei dem Leser einen feigen Eindruck dieser Staaten aus. Dadurch nimmt er Einfluss auf die Meinung des Lesers gegenüber diesen Ländern. Des Weiteren spricht er von “Zuschauerländern”, welche “höflich abwarten”, wie Deutschland für sie “die Krise” regelt. Der Begriff “Zuschauerländer” spielt auf ihr passives Verhalten an. Frankreich und England Beispielsweise, die nach Fleischhauer “höflich abwarten”, ziehen sie somit jedoch auch nur zurück. Diese ironische Bewertung lässt erneut auf seine negativ gestimmte Meinung schließen. Als Nächstes führt er die osteuropäischen Staaten an. Diese “sagen offen, dass sie keine Flüchtlinge wollen”. Mit seinem nächsten Satz: “Was es nicht gibt, ist Verständnis oder gar Unterstützung für den deutschen Weg”, verdeutlicht er, dass Deutschland allein mit  den Problemen der Flüchtlingskrise darsteht. Die fehlende Unterstützung der anderen EU-Staaten, lässt sich aus den obrigen Abschnitten ableiten.

Als Beispiel führt er hier die “drei Gipfel, deren einzig greifbares Ergebnis bislang die Verteilung von 900 Asylbewerbern war.”

Dieser Textausschnitt spiegelt sehr die persönliche Meinung Fleischhauers wieder, indem er das Geschehen kritisch hinterfragt. Er regt die Leser dazu an, nicht nur den Medien und den Politikern blind zu vertrauen sondern auch deren Meinungen und Handlungen kritisch zu hinterfragen. Dies ist in der aktuell gegebenen Lage, in einigen Situationen erforderlich, damit man sich eine eigene Meinung bilden kann und nicht nur die der Medien sieht.  

“Die Flüchtlinge haben noch nicht mal ihre Sachen ausgepackt, aber wir wissen schon alles über sie.”

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Flüchtlinge sind Vergewaltiger.

„Wir wissen alles über Flüchtlinge“, wir wissen, wie sie ticken, was ihre Absichten sind und warum sie flüchten. Immer wieder prägt sich unser Bild von ihnen durch Gerüchte, „die oft von allen Seiten genährt werden.“

Warum ist das so? Dies wird mithilfe der Kolumne “Im Zweifel links: Männer, Monster, Muslime”  von Jakob Augstein, welche am 2.11.2015 erschien, erläutert.

In dem analysierten Abschnitt des Textes wird beschrieben, welche Vorurteile wir gegenüber den Flüchtlingen haben, die von verschiedenen Meinungen unterschiedlicher Personen geprägt werden.

“Das Netz ist voll von solchen Geschichten”, falsche Behauptungen und hinzugefügte  Meinungen prägen und manipulieren die Haltungen verschiedener Menschen gegenüber dem Flüchtlingsthema. Bilder entstehen, die Flüchtlinge als “Frauen, wie Freiwild behandelnde”, “aggressive” Monster darstellen.

Einige Politiker, Historiker und Journalisten, sind der Meinung, dass die Flüchtlingsmänner  “Frauen ohnehin eine untergeordnete Rolle zuweisen”. Die Heimatvertriebene sind noch nicht einmal richtig angekommen, aber wir wissen schon jetzt ganz genau wie sie sind.

Im Text werden unterschiedliche Zitate genannt, die die Aussage des Textes “Das sexuelle Gerücht über den Ausländer schwappt gerade über” stützen.

So drückt zum Beispiel die CDU-Politikerin Julia Klöckner mit dem Begriff “mittelalterliches Frauenbild” aus, Flüchtlinge seien nicht so fortschrittlich, wie die Deutschen und im Allgemeinen wie  Europäer, nur weil sie aus einem anderen Land kommen.

Was auch Historiker Jörg Baberowski mit seinem Beitrag “junge, ungebildete und aggressive Männer” unterstreicht. Dabei geht er näher auf das männliche Geschlecht ein und spiegelt die Gedanken einiger Bürger wieder. Selbst die Frauenrechtlerin und Feministin Alice Schwarzer fordert, man müsse “von den Macho-Männern Respekt vor Demokratie und Rechtsstaat, vor Frauen und Kindern einfordern”, da sie die Frauen hier in Deutschland sonst wie “Freiwild behandeln” würden.

Es gibt auch viele Organisatoren, die den Schutz von Frauen fordern und die männlichen Heimatvertriebene als “Machos” beschreiben. Sie behaupten, dass Flüchtlinge, Frauen eine untergeordnete Rolle zuweisen, wozu man sagen muss, dass dieses Verhalten schon seit Jahrzehnten nicht mehr toleriert wird und die Frauen genauso gleichberechtigt sind wie die Männer.

Im letzten Absatz fasst der Autor alle zuvor von in der Öffentlichkeit stehende Personen genannten Meinungen zusammen. Er schließt mit dem ironischen Satz:

Die Flüchtlinge haben noch nicht mal ihre Sachen ausgepackt, aber wir wissen schon alles über sie.” Hier stellt er klar, dass alles nur Vorurteile sind, da wir die Menschen noch gar nicht kennen können. Wir aber trotzdem an unserer Meinung festhalten, da wir einen Sündenbock für alles brauchen.

Dadurch, dass der Autor Zitate von bekannten Personen benutzt, zeigt er ” das Erschreckende” noch einmal auf, da diese Personen eine große Reichweite und Einfluss haben.

Abschließend kann man sagen, dass der Autor die Gerüchte über Flüchtlinge und Ausländer zwar hervorhebt, sie aber von Anfang an (des analysierten Abschnittes) nicht als richtig anerkennt.

Durch die öffentliche Verbreitung der Meinungen, werden Menschen angestiftet, sich an Angriffen oder Protestaktionen zu beteiligen. Auch soziale Netzwerke und die schnelle Informationweitergabe spielen hierbei eine große Rolle, wodurch viele ihre unüberlegte Meinung verbreiten können, da sie durch die angebliche Anonymität im Internet geschützt sind.Dies führt dazu,dass sie Flüchtlinge auch in sozialen Netzwerken runtermachen und ausgrenzen können.

 

(Cynthia, Marie, Anisha und Victoria)

 

Texterörterung “Es ist Zeit”

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Die folgende Analyse wurde zu dem Text “Es ist Zeit” von Frank Strauss verfasst. Sie findet sich hier. 

Textgebundene Erörterung zu „Es ist Zeit“  Abschnitt 1

(Marie P.) Es kommen immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland. Sie flüchten vor Krieg und Zerstörung, Armut oder anderen Gründen, die ihr Leben gefährden. Doch in Deutschland schlägt ihnen Misstrauen entgegen. Frank Strauss tut in seinem Blog „Es ist Zeit“ seine Meinung zu der Flüchtlingssituation in Deutschland kund. Anhand des ersten Absatzes dieses Textes wird nun die Frage, warum den Flüchtlingen so viel Hass gegenüber gebracht wird, erörtert.

Frank Strauss formuliert in diesem Absatz den Aufruf sich zu wehren. Er stellt mehrere Thesen auf, wie z.B., dass es Zeit sei, den Kreislauf der Panikattacken zu unterbrechen (Z.1f) oder, dass es Zeit sei, „wieder gerade zu rücken, was aus dem Gleichgewicht geraten ist“(Z.3). Dennoch begründet Frank Strauss lediglich seine Aussage, dass es Zeit sei „den verlogenen angeblichen Ängsten vor jungen Männern mit Bedürfnissen klar entgegen zu treten.“ Es werden beide Seiten erwähnt, wobei eindeutig ist, dass der Autor auf der Seite der „Gutmenschen“ steht. Die Flüchtlingsgegner werden von ihm runtergemacht und er wirft ihnen vor, was für ein „krankes Hirn“(Z.8) sie hätten, um „in jedem jungen Mann einen Vergewaltiger sehen“(Z.9) zu wollen. Der Autor benutzt eine einfache, für alle verständliche Sprache, da sich sein Text an alle richtet. Er will durch den Blog seine Meinung kundtun und andere auf seine Seite ziehen.

Durch seine Behauptung, dass die Flüchtlingsgegner „in jedem jungen Mann einen Vergewaltiger sehen“ wollen, lässt sich schließen, dass den Flüchtlingen dieser Hass entgegen schlägt, da die Einheimischen Angst vor dem Unbekannten haben. Auch  wenn Frank Strauss schlüssig erläutert, dass auf den Flüchtlingen „die Last [liegt], ihre Liebsten in der Heimat zu retten“ und sie nicht gefährlich sind, ist zu befürchten, dass die Stimmung gegenüber den Flüchtlingen sich nicht verbessert. Durch die Anschläge in Paris könnte sich die Situation weiter verschärfen.

Texterörterung “Deutschlands Qaida-Moment”

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Das Thema “Texterörterung” ist vor allem deshalb nicht besonders beliebt, weil sich Schülerinnen und Schüler mit Themen auseinandersetzen sollen, die sie nicht interessieren. Die Texte selbst liest dann nur der Lehrer. Dies soll mit diesem Blog anders werden. Hier werden verschiedene Beispiele für Texterörterungen veröffentlicht. Ein Beispiel des Lehrers findet sich hier.

Bei den ersten Passagen handelt es sich um Sascha Lobos Text “Deutschlands Qaida-Moment”, bei dem es um den Vergleich zwischen rechten und “anderen” Terroristen geht.

(Jonas W.) Hunderttausende Flüchtlinge machten sich dieses Jahr auf den Weg nach Deutschland. Doch sie werden nicht nur mit Offenheit, sondern mit Hass und Gewaltbereitschaft empfangen. Nun stellt sich die Frage, woher dieser Hass kommt und wer ihn verbreitet. Zu diesem Thema nimmt Sascha Lobo in seinem Artikel „Deutschlands Quaida-Moment“ Stellung.

Er verwendet hierzu als Beispiel das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin. Er vergleicht den Kölner Attentäter mit Breivik, einem islamfeindlichen und rechtsextremistischen Attentäter. Das „Fundament“, also der Hintergrund der Attentate, sei der Gleiche. Durch die Wahl dieses extremen Beispiels wird deutlich, für wie ernst Sascha Lobo die derzeitige Situation in Deutschland hält. Dies wird gestützt durch die Aussage des Attentäters „Ich habe es für euch alle getan!“. Der Rechtsextremismus ist weit verbreitet und der Hass wächst. Sascha Lobo betont, dass der Hass sich „über soziale Medien“, wie zum Beispiel Facebook verbreitet. Mit dem Satz „Hass ist keine Krankheit, sondern eine Entscheidung“ wird darauf hingewiesen, dass der Attentäter „nicht krank“ sei, also keinerlei psychische Probleme habe, sondern allein aus seinem Hass auf Flüchtlinge gehandelt habe. „Er ist nicht allein“ lautet das Ende des Absatzes. Dies verweist auf die wachsende Zahl der rechtsextremistischen Flüchtlingshasser und die Problematik, die zweifellos daraus resultiert.

Sascha Lobo thematisiert hier eine ernst zu nehmende Bedrohung durch Flüchtlingshetze in soziale Medien.

(Manuel D.) In dem ersten Absatz des Textes „Deutschlands Qaida-Moment“ geht es um den gewalttätigen Angriff von Rechtsextremisten auf die Politiker. Der Bericht ist an die interessierte Bevölkerung gerichtet.

Die Bundesrepublik sei nach dem Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker nicht mehr dieselbe. Der Attentäter gehörte zur mittlerweile verbotenen Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei (kurz FAP), und handelte vermutlich aus fremdenfeindlichen Motiven. Er schrie nach seinem Angriff: „Ich habe es für euch alle getan!“ Seine Tat erklärte er unteranderem mit den Worten „Reker, Merkel, Flüchtlingsschwemme“.

Der Autor verwendet ein aktuelles Beispiel, nämlich das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Der Textabschnitt ist in Form eines Berichtes geschrieben, wie er auch in Zeitungen vorkommen kann. Er dient als erster Abschnitt des Textes und somit als Einleitung mit dem zuvor genannten aktuellen Beispiel und stellt somit einen Bezug zum Text dar, indem er auf die rechtsextremen Gewaltangriffe in Deutschland (hier in Köln) verweist.

Der Attentäter schreit nach seinem Angriff: „Ich habe es für euch alle getan“. Damit spricht er das normale Volk an. Er will verdeutlichen, dass aus seiner Sicht und aus der, der Rechtsextremen, die Flüchtlingsströme nach Deutschland nicht gut sind. Henriette Reker, ist für die Flüchtlinge und wurde deshalb angegriffen.

Um seine Gründe und seine Motive zu beschreiben, nutzt er unter anderem die Wörter: „Reker, Merkel und Flüchtlingsschwemme“. Bundeskanzelerin Angela Merkel und die neue Oberbürgermeisterin von Köln Henriette Reker sind für die Flüchtlinge. Dies sah er als Grund genug, ein Attentat auf Reker zu vollführen.

Außerdem spricht er von einer Flüchtlingsschwemme und nicht von „normalen“ Flüchtlingen. Diese Metapher verdeutlicht die Größe der Menge an Flüchtlingen die uns erreichen und ist ein eher abwertender Begriff.

Aus diesem ersten Absatz ist schon gut zu erkennen, welche Ausmaße der Hass gegen die Flüchtlinge in Deutschland schon angenommen hat, denn Menschen werden schon aufgrund ihrer positiven Einstellung gegenüber Flüchtlingen angegriffen.

(Caja) Im dritten Abschnitt beschreibt Sascha Lobo, wie die „Extremisierung in sozialen Medien“ Grund für die „terroristische Gewalt“ ist. Er stellt zusätzlich die Vermutung auf, dass Breivik und IS nur „Vorboten“ von „zunehmend gewalttätigen Pegida-Demonstranten, Frank S. und Neonazis“ sind, welche „Flüchtlingshelfer in Berlin massig bedrohen“. All dieser Hass beginnt in sozialen Netzwerken wie Facebook in denen es Seiten wie „Wir fordern Schluss mit dem Multikulti-Bevölkerungsaustausch“ und „Widerstand Bautzen“ gibt.
Lobo nennt auch, dass man auf diesen Seiten Hakenkreuze, Kristallklare Hetzte, Hassbotschaften, Nazi-Zitate, Drohungen, Gewaltaufrufe und Rassismus findet und dass die Antwort jedes Mal „ nicht gegen unsere Gemeinschaftsstandards (verstößt)“. Dies soll eine ironische Bemerkung sein, welche Sascha Lobo mit den Sätzen: „Das ist nicht einmal ein schlechter Witz, Facebook hat fahrlässig die krassen Massen hassen lassen. Facebook ist hassblind. Noch immer“ kommentiert. Hierbei ist sie Wortwahl sehr wichtig. Mit dem „schlechten Witz“ weißt er auf die Problematik hin, dass tatsächlich schon ein Teil der Deutschen so denkt – zwar nicht alle, aber dennoch viele. Weiter geht es damit, dass „Facebook fahrlässig die krassen Massen hassen lässt“, was bedeutet, dass Facebook nichts tut und einen großen teil der Menschen („die krassen Massen“) einfach ihren Hass ausleben lässt und durch die freie Gestaltung der Facebookseiten eine gute Vorlage für die Verbreitung der Gewalt bietet.
Die Aussage „Facebook ist hassblind“ ist im Prinzip eine Wiederholung des vorherigen Satzes, wodurch die Kernaussage noch einmal verdeutlicht wird. Das „Noch immer“ macht dem Leser klar, dass dies schon immer so war, aber niemand daraus gelernt hat, es nur extremer geworden ist und die Gewalt nun auch aus den sozialen Medien auf die Strasse kommt.

(Katharina S.) Im letzten Abschnitt seines Textes fordert er seine Leser auf „überall, jederzeit, entschlossen und unerbittlich“ denjenigen, „die mit ihrer Sprache und ihrem Flüchtlingsarlamismus“ eine „Volksnotwehr“, durch die aufgeheizte Stimmung auf sozialen Netzwerken begünstigen, entgegenzutreten.

Mit seiner Wortwahl: „überall, jederzeit, entschlossen und unerbittlich“, gibt er seiner Forderung eine dramatische und ernste Wirkung, die vollkommen auf die gegebene Situation und auf das Thema zutrifft. Zudem gibt er durch diese Aufforderung seinen Lesern einen sofortigen Einblick auf seine Position.

Er bringt hervor, dass genau diese aufgeheizte Stimmung auf den sozialen Netzwerken, die von keinerlei Parteien, weder von der AfD oder einer Demokratischen Partei beruhigt wird,, bei dem Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin „mitgestochen“ hat.

Zudem betont er, dass der Satz des Attentäters „Ich habe es für euch alle getan“, zwar nicht auf alle zutrifft, jedoch auf „zu viele“.

Seine hier verwendete Formulierung „zu viele“ lässt auf seine negative Meinung gegenüber denjenigen, die das Attentat für gut heißen, schließen. Diese negative und kritisierende Meinung kommt auch in der vierten Zeile zum Vorschein, indem er die begünstigte „Volkswehr“ der besorgten Bürger als paranoid bezeichnet.

Um diese „aufgeheizte Stimmung“ zu beschreiben benutzt er im letzten Satz eine Metapher: „brauner deutscher Netzfrühling“, sie verdeutlicht, dass eben diese „aufgeheizte Stimmung“ auf sozialen Netzwerken wie Facebook etc., möglicherweise vergänglich, wie der Frühling ist.

Sascha Lobo spricht hier ein sehr aktuelles und ernstes Thema an, da durch die sozialen Netzwerke viele Menschen erreicht werden und viele Menschen somit gegen Flüchtlinge aufgehetzt werden. Jedoch wird wie beschrieben keine Partei aktiv um dem entgegenzutreten.

Zusammenarbeit alleine? GoogleDrive

Wie könnt ihr zusammen an einem Dokument arbeiten ohne im gleichen Raum zu sitzen?

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Geht es euch auch öfters mal so, dass ihr keine Lust habt euch für die Schule zu treffen, um irgendein Projekt weiter zu machen?

Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit!

GOOGLE DRIVE

Jeder der Play Store oder einen App-Store auf seinem Handy hat, kann Google Drive einfach herunterladen – einfach mit Googlemail-Adresse dort anmelden.

Ich finde es praktischer sich über den Computer dort anzumelden. Doch diese Entscheidung ist jedem selbst überlassen.

So geht es:

  1. Zu aller erst gebt ihr im Internet „ Google Drive“ ein.
  2. Meldet euch dann mit eurer Email Adresse und Passwort an.
  3. Ihr kommt auf eurer Startseiten an.
  4. Links oben lest ihr groß im roten Kasten „erstellen“.
  5. Einmal anklicken, dann werden mehrere Möglichkeiten angeboten.
  6. Zum ausprobieren einfach ein Dokument öffnen.
  7. Ist das Dokument geöffnet, einfach mal anfangen, zur Probe irgendetwas zu schreiben.
  8. Um es mit euren Mitschülern zu teilen einmal oben rechts in blau auf „freigeben“ klicken.
  9. Zuerst müsst ihr das Dokument benennen, dann „speichern“ klicken.
  • Nun solltet ihr die Googlemail Adresse der anderen Mitschüler wissen, diese einfach eingeben.
  1. Wollt ihr allerdings nur dass eure Mitschüler es nur ansehen dürfen, müsstet ihr dies im hinteren Kästchen angeben.

Jetzt müssen es deine Mitschüler nur noch anklicken und durchlesen. Die Benachrichtigungen kommen immer oben rechts bei der Glocke. In rot wird dann eine Zahl angezeigt, einfach anklicken und dann öffnet sich schon das Dokument.

Falls du das Dokument bearbeiten darfst ist es ganz wichtig immer auf freigeben drücken! Sonst kommt bei den anderen nichts Neues an! Die Personen die es lesen sollten sind im Normalfall schon eingespeichert also muss man nur noch auf freigeben drücken.

So einfach geht es von zu Hause an einem Dokument zu arbeiten. Sehr geschickt und für jeden eine Erleichterung!

Lena Gaiser; 13.10.2014